Lerntherapie

Lerntherapie wird bei Kindern mit diagnostizierter Lernstörung durchgeführt. Lerntherapie ist eine Förderung die außerhalb der Schule stattfindet. Bei gravierenden Lernstörungen, wird von einem Kinderarzt für Neurologie und Psychotherapie oder von der Schulpsychologin oder anderen dafür zugelassenen Zentren, wie SPZ eine Lernstörung diagnostiziert.

Eine LRS (Lese Rechtschreibstörung) wird dann bestimmt, wenn besonders das Erlernen der Schriftsprache und das Lesen betroffen sind und eine Dyskalkulie (Matheschwäche), wenn die Kinder mathematische Vorgänge wie Mengenverständnis, Mächtigkeitsverhältnisse, Zahlenbegriff und Grundrechenarten nicht oder nur unzulänglich beherrschen.

Die Vorgehensweise und Art der Therapie richtet sich individuell nach den speziellen Bedürfnissen des Kindes, nach seinen persönlichen Lernvoraussetzungen, seinen Stärken und Schwächen.

Neben der speziellen Förderung der LRS ( Lese-Rechstschreibstörung) oder einer Dyskalkulie (Matheschwäche) werden persönliche Lernstrategien mit den Kindern erarbeitet. Weitere Inhalte sind die Schulung der Konzentration, Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit der Kinder.

Diese Therapie kann von den Jugendämtern übernommen werden. Die Vorraussetzungen dafür richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.